Donnerstag, 2. Dezember 2021

Samstag, 13. November 2021

 CROSS - Aktivitäten

von Hendrik Schröder

Ein kleiner Teil der RTS Crossgemeinde versucht in diesem Jahr die Corona Agonie abzuschütteln und startete bei den Rennen der Bioracer- und Gunsha Cross Serien in Grimma, Borna, Radibor sowie in Blankenfelde und Finsterwalde.

Alle Rennen erfordern noch immer hohe Aufwände bei den Veranstaltern, waren aber gut organisiert. Es bleibt zu hoffen, dass wir auch an weiteren Rennen der Saison teilnehmen können, um uns auf das neue Jahr vorzubereiten.

Resultate LVM Brandenburg: Volker Altenkirch: 4. Platz/ Hendrik Schröder: 6. Platz

Clea Seidel kommt nach dem Sturzdebakel im ersten Rennen nur langsam in Schwung. Sie schaffte trotzdem den Sprung ins Nationalteam und startete bei der EM. Die Top 20 verfehlte Sie knapp.

Samstag, 24. Oktober 2020

Cross-Rennen// RTS hält gut mit - Philipp Gerstengarbe siegt in der U13


Trotz der widrigen Umstände fand sich ein Teil der RTS Crossgemeinde zu einigen lokalen Rennen ein. Am ersten Lauf der Shop4Cross Serie am 11.10. nahmen Philipp, Marco und Hendrik teil. Auf dem mit schönen sandigen Laufpassagen versehenen Kurs schlugen sich alle gut. Erster Platz für Philipp, 6. für Marco und 8. für Hendrik.

Auch beim Rennen in Borna am 18.10. war RTS vertreten. In einem großen und gut besetzten Teilnehmerfeld kämpften sich Frank und Hendrik durch den anspruchsvollen Kurs.

Beide Rennen erfordern hohe Aufwände bei den Veranstaltern, fanden unter Hygieneplan statt und waren gut organisiert. Es bleibt zu hoffen, dass wir auch an weiteren Rennen der Serien teilnehmen können.

Samstag, 4. Juli 2020


Was bleibt sind Erinnerungen - Armin Seidel ist nicht mehr unter uns


Der Radsport in Luckenwalde trauert um einen seiner größten Förderer. Armin Seidel, bekannt als der Experte in Sachen Führerschein, Ausbildung von Berufskraftfahrern und Spezialist für Gefahrgut, hat am 02.07.2020 die Augen im Alter von 80 Jahren für immer geschlossen.  Seitdem die Söhne im damaligen Trainingszentrum Radsport in Luckenwalde den Radsport lieben lernten,  war er als Förderer aktiv. So organisierte er u.a. die spontane Führerscheinausbildung des damaligen Übungsleiters. Es konnten viele Kinder mit dem Vereinstrabant zu den Wettkämpfen in der damaligen DDR kutschiert werden.  Mit Gründung des RadTeamSeidel e.V. im Jahre 2005 war er wieder drin, in seinem Sport für den er hinter den Kulissen brannte. Egal ob beim Material für die Enkel Rico und Clea, beim Transport zu den Wettkämpfen oder als Geldgeber für die Bekleidung des Vereins - immer war er zur Stelle und gab Hilfe. Die Veranstaltungen des Vereins, u.a. die „Kleinen Friedensfahrten“ lebten auch von seinem Engagement. 

Armin Seidel unterstützte u.a. einen Sportler bei der Durchführung des freiwilligen sozialen Jahres im Verein. Der Deutschlandcup im  Jahr 2015 war für ihn ebenfalls ein Projekt, in das er viel Zeit, Herzblut und auch manchen Euro investierte. Er erlebte Deutsche Titelkämpfe seiner Enkel vor Ort und freute sich über mittlerweile 5 Deutsche Meistertitel von RTS´lern und war stolz auf seinen Nachwuchs, wie sie sich bei Weltcups, Europa und Weltmeisterschaften schlugen. Er war schon jetzt in die Planung der Deutschen Radcross-Meisterschaft im Jahr 2022 in der Kreisstadt involviert. Viele der Ideen, die zur Meisterschaft zu sehen sein werden, sind auf ihn zurückzuführen. Armin war Teil der Vereinsfahrt in die Eifel, ein „Antritt“ oder eine RTS-Veranstaltung ist kaum ohne ihn vorstellbar.


Das RTS bedankt sich für das Leben hinter den Radsportkulissen – wir werden dich nie vergessen!

Trauerfeier: 01.08.2020, 10.00 Uhr Waldfriedhof Luckenwalde

Mittwoch, 1. Juli 2020


Zeit verradelt, ..                                      





von Rüdiger Stein
Nicht wettkampfmäßig, aber doch relativ sportlich war ich vom 3. Bis 10. Juni mit dem Tourenrad durch NRW und RP unterwegs. Schon länger existierte bei mir der Wunsch, mir ein Bild vom Ruhrgebiet zu machen und mich dann Rheinaufwärts Richtung Süden zu bewegen. Südlich von Dortmund an der Ruhr stellte ich mein Auto auf einem Campingplatz ab und bewegte mich dann mit Rad/Zelt weiter.  
Noch am Anreisetag schaute ich mir Dortmund an. Auffällig gleich zu Beginn der Tour war, was ich überhaupt nicht vermutet hätte, die tolle Natur, von der das Ruhrgebiet umgeben ist. Teilweise kommt man sich wie im Mittelgebirge vor. Voller Neid blickt der Brandenburger in mir auf die Laubwälder.
„Etappe“ 1 zog sich im „Zick-Zack“ durch das Ruhrgebiet: Dortmund/Hohensyburg – Bochum – Essen – Gelsenkirchen – Dorsten. Für mich am Beeindruckendsten die alten Industrieanlagen wie z.B. Zeche Zollverein.
Tag 2: Dorsten – Oberhausen – Düsseldorf – Köln/Rodenkirchen. Wie schon durch das Ruhrgebiet ist das Radeln durch diese Städte sehr mühselig, da alles auf den PKW-Verkehr ausgerichtet ist. Es gibt zwar viele ausgeschilderte Radrouten, aber die Ausschilderung ist nicht immer schlüssig. Der Rhein gibt dann gute Orientierung + guten Radweg.
Tag 3: Köln – Bonn – Remagen – Andernach – Koblenz – Treis/Karden(Mosel). Ab Köln wurde es dann landschaftlich wieder sehr schön, da es immer am Rhein entlang ging. Ab Koblenz wurde dann dann regelrecht kitschig, o.k. malerisch, da man sich immer an Weinhängen entlang bewegt, immer wieder mal eine Burg, tolle kleine Dörfer.
Tag 4: Weiter an der Mosel, immer in riesigen Schlaufen dem Fluss folgend bis Trier. Sie gilt als älteste Stadt Deutschland, noch von den Römern gegründet, und hat auch einen Namen als Marx‘ Geburtsstadt. Die Stadt würdigt ihren „Sohn“ jenseits von Legende und Ideologie. Richtig so ! In Trier stand wieder die Frage der Übernachtung, … nix zu machen. Also weiter bis Kordel an der Kyll am Kylltalradweg.
Tag 5: Dies war der Tipp/Vorschlag eines freundlichen Trierers.  Der Kylltalradweg war die schönste Wegstrecke dieser Tour. Abseits von größeren Orten, Bundesstraßen, geschweige denn Autobahnen schlängelt dieser Weg sich durch die Eifel Richtung Norden. Höchst empfehlenswert!! Tagesziel: über Gerolstein, Schleiden bis Heimbach in der Ruhreifel, in der man sich vorkommt wie im Harz: Wald, ein Auf und Ab, Stauseen, Serpentinen, usw. …
Tag 6: Heimbach – Düren – um den Tagebau Etzweiler herum, vorbei am Hambacher Forst – Bergheim - (wieder) Köln/Rodenkirchen. Aus der Eifel heraus wird es dann landschaftlich etwas öde, es sei denn man betrachtet den Tagebau als „Landschaft“. Im weitesten Sinne ist er das ja auch. Schon am Nachmittag am Tagesziel, hatte ich nun nach Zeltaufbau nochmal etwas mehr Zeit, mich durch Köln treiben zu lassen.
Tag 7: „Abschlussetappe“ … es war die kürzeste Tagesstrecke, aber die mit den meisten Höhenmetern. Es ging durchs Bergische Land. Köln – Bergisch/Gladbach – Wipperfürth – Radevormwald – Schwelm – Hagen – Hohensyburg(Dortmund).
Ich bin immer sehr früh losgefahren (+/- 6:30), habe mir den ganzen Tag Zeit genommen, Foto hier, Foto da, gutes Essen (Pasta 😊), alles im absoluten Grundlagenbereich. So bin ich einschließlich der Stadtrundfahrten, „Wegfindungen“ auf über 1000 km gekommen. Die nächste Trainingseinheit für einige Tage nannte sich dann SOFA.
Rüdiger

Dienstag, 17. Dezember 2019


Weihnachtsfeier des RTS

Kurz vor dem 3. Advent feierte das RadTeamSeidel e.V. den Jahresabschluss. 50 Familienangehörige, Mitglieder und Sponsoren des Vereins ließen das erfolgreiche Jahr noch einmal Revue passieren. Neben der guten Atmosphäre im Team wurden auch die sportlichen Erfolge des Jahres gewürdigt. 2xDM Bronze und 3 Landesmeistertitel waren genau so wertvoll wie die RTF-Touren und schöne Radtouren durch ganz Europa. Die Ehrung der Sportlerinnen und Sportler mit den meisten Teilnahmen an den Trainingsveranstaltungen FOLGTEN. Eine Sonderehrung für die erste Teilnahme eines RTS-Mitgliedes bei einer Weltmeisterschaft rundete den Veranstaltungsteil ab. Bevor es an das leckere Abendessen, für welches die Mitarbeiter von „Elkes Küchenteam“ verantwortlich zeichneten, wurde das Logo der Deutschen Radcross Meisterschaft 2022 vorgestellt. Ein schöner Abend ging dann in einer angenehmen Atmosphäre mit vielen Gesprächen zu Ende.





Dienstag, 10. Dezember 2019


Philipp Gerstengarbe mit Gesamtsieg bei Offroad-Winterrennserie 2019

Bei der Berliner Offroad-Winterrennserie, einer aus 4 Läufen bestehenden Radcross -Wettkampfserie konnte Philipp Gerstengarbe vom Luckenwalder RadTeamSeidel e.V. den Gesamtsieg in der Altersklasse U 13 einfahren. Das diesjährige Finale der Offroadserie fand am 8.Dezember im Museumspark Rüdersdorf statt. Für die Radsportler herrschten schwierige Bedingungen bei stürmisch-kaltem Wetter und rutschiger Strecke. Trotzdem holte Philipp souverän den Tagessieg bei diesem Rennen und damit auch den Gesamtsiegerpokalnach Luckenwalde. Dem vielseitigen 10-jährigen Sportler gelang damit der Hattrick, denn auch in den zwei Vorjahren nahm er bereits den Siegerpokal mit nach Hause.
Bruder Nikias erreichte einen sehr guten 5. Platz in der U11 und kam in der Gesamtwertung auf den 4. Platz. Ihm fehlten 2 Punkte um den Podest auf das Podest zu schaffen. 
Die Seniorenfahrer Frank Mirbach und Hendrik Schröder fuhren gewohnt solide. Mirbach erreichte die Top-Ten.

Das RTS Cross Team hat die regionalen Cross Serien mit guten Ergebnissen beendet.
In der Biehler Cross Challenge erreichten unsere Fahrer in der Gesamtwertung die Plätze 6 und 7. Für Hendrik Schröder, war nach einem turbulenten Jahr mit dem Ergebnis sehr zufrieden.